Prophylaxe

Prophylaxe bei Burnout

 

Wenn du selbst schon einen Burnout hattest und darauf achten musst, nicht wieder ins gleiche Muster abzurutschen, empfehle ich Dir die folgenden 4 Dinge:

 

1.) Unbedingt, wenn noch nicht erfolgt, eine Therapie machen. Das Kindheitsmuster, das Dich zum Workoholiker gemacht hat, muss erkannt werden. Noch wichtiger ist es, den Kindheitsschmerz, der zu dem Verhaltensmuster geführt hat, zu heilen.

 

2.) Regelmäßig Ruhe und Stille anstreben. Bewusst Inaktivität leben, damit Dein Inneres Dich korrigieren kann. Alle unnötigen Zeitfresser abstellen, Medienkonsum auf ein Minimum reduzieren, damit genügend Raum für Deine Selbstwahrnehmung bleibt.

 

3.) Eine Entspannungstechnik lernen und regelmäßig anwenden: z.B. Meditation, Healing Code, Autogenes Training, Yoga, Muskelentspannung nach Jakobson.

 

4.) Die Seele nähren.

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Wir wissen wie wir unseren Körper gesund ernähren und wir geben auch unserem Geist eher zu viel Nahrung. Aber bei „Nahrung für die Seele“ fällt uns oft gar nichts ein. Dabei ist es einfach gute Nahrung für die Seele zu finden, wenn ich die Freude als Kompass verwende.

Was macht mir Freude? Ist es Musik, Tanz, gemeinsames Kochen mit Freunden, eine Wanderung in der Natur,  Gartenarbeit, Töpfern? Was immer Du wählst. Achte darauf, dass Du Dich nicht im Tun verlierst. Es kommt auf das Spüren, auf das Sein, an.

Eine Nahrung für die Seele ist ebenfalls sehr wichtig. Sie kann Dich sehr weit tragen, wenn alle Brücken und Anker am Wackeln sind: Finde Deinen Lebenssinn, gib Dir eine spirituelle Heimat. Wenn Du in der Gewissheit Deiner unsterblichen Seele verankert bist, findest Du zu einer großen inneren Stärke, die in Frieden und Liebe gegründet ist.

 

Fühlst Du Dich ausgelaugt und bist Du dem Burnout nahe, empfehle ich Dir die gleichen 4 Dinge in geänderter Reihenfolge:

1.) Setze Dich, Dein Wohlbefinden, jetzt an erste Stelle. Lass die Arbeit liegen.

2.) Ruhe und Entspannung

3.) Nahrung für die Seele

4.) Therapie

 

Steckst Du bereits tief im Burnout, d.h. nichts geht mehr:

1.) Arzt und Krankschreibung

2.) Therapie

3.) Lebensumstellung: Ruhe, Stille, Inaktivität

 

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Lebendig bleiben:

Der Grad, an dem Du messen kannst, wie nah Du am Burnout bist, ist die Lebensfreude. Wenn Du Dich kaum noch über etwas freuen kannst, fühlst Du Dich im Allgemeinen nicht sehr lebendig. Das zeigt auch Dein Körper. Er wird ebenso weniger lebendig: Es ist egal was Du isst, weil Dein Appetit nachlässt. Sexuelle Empfindungen oder Lust lassen nach oder verschwinden ganz.

Wenn Du merkst, dass Dir die Lebensfreude fehlt, dann ist es Zeit inne zu halten, sich neu auszurichten, Seelenforschung zu betreiben und den Alltag zu ändern. Warte nicht bis Du ganz in den Burnout abgerutscht bist.